Ehrennadeln des Paritätischen verliehen

Goldene Ehrennadeln verliehen

Bei seiner Mitgliederkonferenz in Köln hat der Paritätische NRW Elfi Scho-Antwerpes und Wilhelm Doch mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes geehrt. Zudem wurden Beate Mages und Christoph Horstkotte als neue Vertreter*innen der Mitgliedsorganisationen in den Kreisgruppenvorstand des Paritätischen Köln gewählt. 

Ende September 2021 konnten die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Köln nach einer coronabedingten Pause in 2020 die Hälfte des Kreisgruppenvorstands neu wählen. Fünf Kandidat*innen bewarben sich auf die vier Plätze, deren Amtszeit endete. Elfi Scho-Antwerpes, vorgeschlagen von der Aidshilfe Köln e.V. und Dr. Ralph Heinen, vorgeschlagen von Kindernöte Chorweiler e.V. traten erneut an. Neben ihnen wurden Beate Mages von der förderungs- & bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e.V. sowie Christoph Horstkotte von der Kölner Spielewerkstatt e.V. in den Vorstand gewählt. Beide sind seit vielen Jahren in der sozial- und jugendpolitischen Arbeit tätig und gut im Spitzenverband vernetzt. 

Barbara van Dawen und Wilhelm Doch traten nicht erneut zur Wahl an. Herr Doch wurde für sein langjähriges Wirken im Kreisgruppenvorstand und für sein Engagement für die Kölner Mitgliedsorganisationen vom Landesvorstand Dr. Stefan Sandbrink mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Sie ist das Symbol der Anerkennung des Verbandes für Menschen, die ihre freie Zeit in besonderem Maße und seit vielen Jahren dem Gemeinwohl widmen. „Der Paritätische in Köln wird Sie sicherlich in sehr guter Erinnerung behalten: als „eigenen Kopf“, der sich nicht scheut seine Position zu vertreten, auch dann, wenn man mal nicht alle auf seiner Seite hat. Als einer, der am Ball bleibt, wenn es darum geht hartnäckig und meinungsfreudig zu sein.“, stellt Dr. Sandbrink in seiner Laudatio fest.

Für ihr 25-jähriges Wirken im Kreisgruppenvorstand - und davon viele Jahre als Vorsitzende – wurde Elfi Scho-Antwerpes mit der Goldenen Ehrennadel durch Beatrice Braunisch vom Landesvorstand gewürdigt: „Besonderes Kennzeichen: in der Regel immer dann aktiv, wenn es nicht gut läuft. Das sind die Momente, in denen diese Frau richtig Fahrt aufnimmt, und das Ruder in die Hand nimmt. Ihr Motto ist: Geht nicht, gibt’s nicht.“ Sie sei leidenschaftlich gern mittendrin und lasse sich nicht lange bitten, wenn es darum ginge, zum Beispiel für die Selbsthilfe-Kontaktstelle Köln zu trommeln, eine Mitgliedsorganisation vor Ort zu treffen, ein Grußwort zu sprechen oder einen Fachtag zu besuchen. „Im Kreisgruppen-Vorstand setzt sich dieses Engagement fort. Das ist nicht immer so sichtbar in der Öffentlichkeit, aber nicht weniger wichtig.“ 

Beide nahmen unter großem Beifall der anwesenden Mitglieder die Ehrungen entgegen.